Auf welche Art und Weise sollten epigastrische Schmerzen behandelt werden?


Autor: Hu Jinsheng


Journal: Journal of Traditional Chinese Medicine 13(2)157-158, 1993, englisch


In diesem Artikel aus der Reihe „Fragen und Antworten“ werden Akupunkturempfehlungen zur Behandlung von epigastrischen Schmerzen je nach zugrunde liegendem Syndrom (falsche Ernährung, depletio („energetische Schwäche“, xu) und algor („Kälte“, han) der oo. lienalis et stomachi (FK Milz und Magen, piwei), Kontravektion des qi hepatici („Qi des FK Leber“, ganqi) gegeben. So soll bei depletio und algor der FK Milz und Magen, die mit dumpfen Schmerzen einhergehen und sich durch Druck und Wärme bessern, neben den allgemein anzuwendenden Punkten Rs12 „Sammlungspunkt des Magen-Funktionskreises“ (zhongwan/weimu), S21 „Tor der Scheidewand“ (liangmen), S34 „Hügel der Scheidewand“ (liangqiu), S36 „Dritter Weiler am Fuß“ (zusanli) auch V20 „Einflusspunkt des Mitten-Funktionskreises“ (pishu), V21 „Einflusspunkt des Magen-Funktionskreises“ (weishu) und Rs6 „Meer des Qi“ (qihai) behandelt werden. Der Autor empfiehlt, die Einflusspunkte des Rückens (shu) bei Verhärtungen je nach Syndrom auch mit Moxibustion, Akupressur oder Schröpfen zu behandeln.In der Ohrakupunktur sollten die reagierenden Punkte von Magen, Milz, Leber, shen men, Subcortex, Sympathikus ausgewählt und 1x täglich mit Akupunktur oder Pressur mittels Semen Vaccariae (Wangbuliuxing) behandelt werden.


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