Inducing Labour with Acupuncture - Crucial Considerations


Autor: Betts Debra


Journal: Journal of Chinese Medicine, 90, 2009, 20-25, englisch


Wehen einleiten mithilfe der Akupunktur - Wichtige Überlegungen

Die Autorin betont, wie wichtig es ist, die speziellen Gründe für eine Geburt zu untersuchen und ist der Meinung, dass in der Arbeit der Hebammen die individuelle Akupunktur zu einer deutlichen Verminderung von medikamentösen Interventionen und Kaiserschnitten führen könne. So sei bei Fehllage des Kindes die Korrektur durch Akupunktur dem Nadeln Wehen induzierender Punkte vorzuziehen. Hier empfiehlt die Autorin V60/Bl60 „Olympus“ (kunlun), L6 /Mi6 „Die Verbindung der drei Yin“ (sanyinjiao), V67/Bl67 „Das äußerste Yin“ (zhiyin), wahlweise stimuliert mit Vaccariae semen (Wangbuliuxing) oder Moxa und schließlich der Extrapunkt „Einzigartiges Yin“ (duyin, Ex25). Als weiteren wichtigen Aspekt betrachtet die Autorin die psychische Situation der Gebärenden. Hier spielen vor allem Ängste eine große Rolle, gegen die sie Akupunkturpunkte wie R1/Ni1 „Die emporsprudelnde Quelle“ (yongquan), H3/Le3 „Die mächtige große Straße“ (taichong), P7/Lu7 „Reihe von Lücken“ (lieque), den Extrapunkt „Siegelhalle“ (yintang, Ex1), Pc6/Pe6 „Inneres Passtor“ (neiguan), Rs17/Ren17 „Vorhof der Brust“ (shanzhong), V43/Bl43 „Einflusspunkt für das Innere“ (gaohuangshu) empfiehlt. Auch die körperliche Verfassung ist nach Ansicht der Autorin entscheidend. Bei Erschöpfungssymptomen aufgrund von Schmerzen oder Schlafstörungen wählt sie Akupunkurpunkte wie V43/Bl43 „Einflusspunkt für das Innere“ (gaohuangshu) oder S36/Ma36 „Dritter Weiler am Fuß“ (zusanli). Als wichtige Akupunkturpunkte zur Weheneinleitung nennt sie V32/Bl32 „Das nächstfolgende Kellerloch“ (ciliao), Rs4/Ren4 „Das erste der Passtore“ (guanyuan), IC4/Di4 „Vereinte Täler“ (hegu), L6/Mi6 „Die Verbindung der drei Yin“ (sanyinjiao), V60/Bl60 „Olympus“ (kunlun) und F21/Gb21 „Brunnen der Schulter“ (jianjing), die auch von der Patientin selbst massiert werden können. Es folgt eine Diskussion zur aktuellen Studienlage.

Twenty years ago the treatment principle I would use to induce labour was straightforward – establish contractions. I used strong reducing treatment at acupuncture points indicated for delayed labour, with little underlying diagnostic effort required. The results of this approach were often disappointing; whilst women gave positive feedback, often convinced that the treatment had been successful due to the contractions following treatment, clinical follow up was less encouraging. Their resulting labours were not always efficient and frequently involved medical procedures due to failure to progress, foetal distress or “stuck” babies. There was thus little advantage for these women in using acupuncture. They may have avoided a medical induction but the resulting labours were not the “natural” births they were planning. My subsequent experience of working with midwives led to a more satisfying approach, one that used acupuncture to correct possible problems, with a focus on promoting an efficient labour rather than merely hastening the onset of contractions. This article discusses this approach, and includes four aspects that I now consider crucial for achieving an optimal outcome – that of natural physiological labour. The latest research on using acupuncture for induction is also discussed, including the implications this has for clinical practice.


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