Fallbeispiele zu Wind-Pathologien in der Ostasiatischen Medizin


Autor: Vanstraelen Jens


Journal: Qi - Zeitschrift für Chin. Med. 2015, 24, 4, 5-12, deutsch


Wind-Symptome wie Schwindel, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Krämpfe oder Zuckungen kommen oft in der Praxis vor. Bei vielen Erkrankungen, wie zum Beispiel Dysmenorrhö, Gelenkschmerzen, Bi-Syndromen, Infektionskrankheiten oder Hauterkrankungen ist die Anwendung von Wind-Arzneien wichtig. Das Nei Jing erwähnt, dass jeder Wind zur Leber zählt, was wahrscheinlich mit der Qi- und Blut-Zirkulation der Leber in Zusammenhang steht.

In meiner Praxis bezieht sich ein Großteil der Therapie auf die Regulation der Leber und dementsprechend auch auf die Behandlung von Wind. Weiterhin ist zu überlegen, dass Patienten mit Wind-Pathologien oft Dysfunktionen des autonomen Nervensystems zeigen, wie Durchfall, Verstopfung, Unruhe, Schlafstörungen. Selbst Symptome wie Schwindel, Tics, Juckreiz oder Krämpfe treten verstärkt bei emotionaler Überlastung auf, so dass wir abschließend sagen können, dass Wind oft in Begleitung von emotionalen Prozessen zu beobachten ist.


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