Rechtliche Aspekte bei der Tuina-Therapie


Autor: Zeitler Sabine


Journal: Chinese Medicine (2021) 36:101–104, deutsch


Ärzten und Tuina-Therapeuten, aber auch ihren Patienten stellt sich die Frage, wer Tuina-Massagen anbieten kann und unter welchen rechtlichen Voraussetzungen er diese Therapie anbieten darf.
Die Definition der Tuina ist laut WHO folgende: „Tuina treatment aims to unblock the meridians, promote the cir- culation of qi and blood, regulate the functions of the zang- fu organs and strengthen the body’s resistance to pathogens by using various manual techniques at specified locations (e.g. acupuncture points) on the body’s surface.“

„Die Tuina-Behandlung zielt darauf ab, Blockaden in den Leitbahnen zu lösen, die Zirkulation von Qi und Xue zu fördern, die Funktionen der Speicher- und Durchgangsorgane zu regulieren und die körpereigene Widerstandsfähigkeit gegen pathogene Faktoren zu stärken, indem verschiedene manuelle Techniken an bestimmten Stellen der Körperoberfläche (z. B. Akupunkturpunkten) angewendet werden.“

Seit 2010 gibt es ein von der WHO herausgegebenes, mit „benchmarks for training in Tuina“ überschriebenes Papier, das einen Rahmen für die Ausbildung in Tuina-Therapie festlegen soll. Es beinhaltet eine Bezugsnorm für die Ausbildung, Prüfung und Lizensierung von Tuina-Therapeuten. Darin wird neben den Ausbildungsinhalten und Methoden auch festgelegt, welche Voraussetzungen jemand mitbringen sollte, wenn er Tuina-Therapeut werden will, und an welche Patientengruppe sich die Therapie richtet.


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